Partizipation, Toleranz, Gastfreundschaft, freundliches Ruppiner Land

Das Ruppiner Land, im Nordwesten Brandenburgs, entwickelt sich rasant zu einer der attraktivsten Ferien- und Naherholungsregionen zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg. Mit positiven Auswirkungen auf die Tourismus- und Kulturbranche: sie zählen schon heute zu den wichtigsten Wachstumsmotoren. Die Zahl der Arbeitsplätze steigt ebenso wie die Lebensqualität auf dem Land kontinuierlich. Die breite Palette touristischer Angebote reicht vom Wassersport und entspannten Fahrradtourismus bis zu den Oper- und Theaterfestivals und - nicht zu vergessen - den zahllosen Dorffesten. Eine barrierefreie Infrastruktur wird zunehmend ausgebaut, die gastronomischen Angebote sind vielfältig und phantasiereich. Ein hoher Standard, der nur dann erhalten und weiter entwickelt werden kann, wenn die Gastfreundlichkeit in der Region wächst, wenn die Gäste aus dem In - und Ausland eine Atmosphäre der Toleranz und Weltoffenheit erleben.

Die insgesamt positive touristische und zivilgesellschaftliche Entwicklung wird durch Aufmärsche rechtsextremistischer Gruppierungen und ausländerfeindliche Übergriffe immer wieder beeinträchtigt, ja behindert. Diese Fremdenfeindlichkeit hat vielerlei Gründe: fehlende praktische Erfahrungen im Umgang mit fremden Kulturen und geringe Sprachkenntnisse einerseits, mangelndes Selbstvertrauen und das Erleben der eigenen Perspektivlosigkeit andererseits. Die aus dieser Situation erwachsende Intoleranz macht Teile gerade der jungen Generation anfällig für den Glauben an "einfache" nationalistische Problemlösungen.

Darum setzen sich die gemeindediakonische Initiative ESTAruppin e.V., die DGB-Jugendbildungsstätte und der Tourismusverband "Ruppiner Land" gemeinsam dafür ein

Start des Gesamtprojekts mit VertreterInnen aller EinzelprojekteJugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Ruppiner Land wollen wir Horizonte öffnen.